1.500 demonstrieren: Berlin ist #unkürzbar
Kraftvolles Zeichen gegen Kürzungen
Berlin, 10. Oktober 2025
Rund 2000 Menschen versammelten sich heute in Berlin-Mitte zur Demonstration des Bündnisses #unkürzbar gegen die Kürzungspolitik des Berliner Senats. Der ursprünglich geplante Startpunkt vor dem Abgeordnetenhaus war im Vorfeld untersagt worden – doch die Demonstration war so laut und entschlossen, dass der Versuch, den Protest auszublenden, erfolglos blieb.
In zahlreichen Redebeiträgen – von Ulrich Schneider, BUND Berlin, Berlin ist Kultur, Görli zaunfrei, Schule muss anders, Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen (B.I.G.) u.v.m. - wurden die Kürzungen scharf kritisiert. Den Doppelhaushalt 2026/27 entlarvten die Teilnehmenden als Mogelpackung: Er gebe zwar vor, sozialer zu sein, sei aber am Ende die Fortsetzung einer falschen Prioritätensetzung:
„Während soziale, kulturelle und bildungspolitische Angebote zusammengestrichen werden, fließen Millionen in Großprojekte wie die Einzäunung des Görlitzer Parks, Olympiabewerbungen und fragwürdigen Technikspielereien wie Countdown-Ampeln.“, so Pressesprecherin Paula Wolfhardt.
Ein besonderes Highlight der Demonstration: Ein Banner mit der Aufschrift „Wer heute kürzt hat morgen Faschismus“ wurde vom Dach des Humboldtforums heruntergelassen, unter musikalischer Begleitung eines klassischen Orchesters. Die Aktivist*innen des #unkürzbar Bündnisses dazu: „Wir haben heute am Humboldt Forum im öffentlichen Raum kreativ interveniert – hier, wo alle sehen können, dass Geld da ist! Es muss nur anders verteilt werden! Der Berliner Senat wirft jährlich 50 Millionen Euro für den Unterhalt des Humboldtforums aus dem Fenster. Vor 75 Jahren wurde das Berliner Schloss gesprengt. Heute fordern wir das Schloss klimagerecht und dekolonial zu bespielen und zu einem Ort der sozialen Teilhabe zu machen!“
Pressesprecherin Paula Wolfhardt ergänzte: „Diese Kürzungen sind kein Sachzwang – sie sind eine politische Entscheidung, die den sozialen Zusammenhalt zerstört und rechten Kräften in die Hände spielt.“
#unkürzbar macht weiter
Der Protest des Bündnis #unkürzbar fällt in die aktuellen Verhandlungen zum Doppelhaushalt. Die heutige Demonstration war ein kraftvolles Signal: Berlin ist #unkürzbar. Doch der Widerstand gegen Kürzungen geht weiter – bereits am 29.10 lädt das Bündnis zu einem nächsten Aktiventreffen ein.
Pressebilder schicken wir gerne auf Anfrage.
Pressekontakt
Bündnis #unkürzbar
Ansprechperson: Paula Wolfhardt, Pressesprecherin
Telefon: +49 152 1374 6700
E-Mail: presse@unkuerzbar.de
Website: unkuerzbar.de
IG: @unkuerzbar
